• Startseite
  • Über Stringworks
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung

Stringworks

Gitarren Online-Magazin

  • Musiknews
    • Veröffentlichungen
    • Video der Woche
  • Reviews
    • Alben
    • DVD/Blu-Ray
    • Bücher
  • Specials
    • Interviews
    • Portraits
    • Who`s Playing
    • Newcomer
    • Stories
  • Equipment
    • News
    • Tests
  • Grundlagen
    • E-Gitarre
    • Lexikon
    • Theorie
    • Tipps & Tricks
  • Spieltechnik
  • Workshops
    • Guitar School Of Music
Aktuelle Seite: Startseite / Musiknews / Gary Moore verliert Rechtsstreit gegen deutsche Band

Gary Moore verliert Rechtsstreit gegen deutsche Band

4. Dezember 2008 von Michael Herb 6 Kommentare

Gary MooreGary Moore hat im Rechtsstreit um das Gitarrensolo in „Still Got The Blues“ das Nachsehen. Der ehemalige Thin Lizzy-Gitarrist landete mit der Bluesballade 1990 einen seiner grössten Hits.

Das legendäre Gitarrenriff, das den Song unverkennbar gemacht hat, soll gemäss Anklage bereits 1974 entstanden sein. Die deutsche Band Jud`s Gallery, angeführt von Gründer Jürgen Winter, beansprucht das Urheberrecht des Solos für sich. Das Landgericht München gab der Band nun recht und befand, dass die angesprochene Passage in „Still Got The Blues“ dem Original im Jud`s Gallery Song „Nordrach“ zu ähnlich sei, um nicht als Plagiat durchzugehen.

Während die Ähnlichkeit des Gitarrenriffs [ab 5:22 min, im untenstehenden Videoclip] verblüffend ist, argumentiert Gary Moore damit, dass er den Song bis zum Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung noch nie gehört hatte. Weiter war der Song zum damaligen Zeitpunkt auf keinem Tonträger verfügbar und wurde lediglich live und im Radio gespielt.

Gary Moore und das Label Virgin Records sind nach dem Urteil zu Schadenersatzzahlungen an Jürgen Winter verpflichtet. Da das Urteil im Detail (noch) nicht veröffentlicht wurde ist über die Streitsumme nichts bekannt. Allerdings können Moore und sein Anwalt den Entscheid anfechten. Gut möglich, dass der seit 2000 geführte Rechtsstreit in eine weitere Runde geht.

[Ergänzung vom 10.12.2008]
Auf YouTube ist nun auch die Originalversion von „Nordrach“ von 1974 zu hören. Während die grundlegenden Ähnlichkeiten zwischen dem Song und „Still Got The Blues“ auch hier unüberhörbar sind, ist es offensichtlich, dass sich Jud`s Gallery mit ihrer Version in den letzten Jahren immer mehr an die Gary Moore Ballade angelehnt haben.

Gary Moore – „Still Got The Blues“

Jud`s Gallery – „Nordrach“, Solo ab 5:22

Quelle: Blabbermouth.net / Reuters, Foto © gary-moore.com

Ähnliche Artikel

  1. Gary Moore: Neues Album
  2. Gary Moore – Bad For You Baby
  3. Gary Moore: Album Live At Bush Hall 2007 erscheint im September
  4. Gary Moore: Live in Montreux 2010 erscheint im September
  5. Gary Moore & Phil Lynott – Parisienne Walkways

Über Michael Herb

Herausgeber von Stringworks. Rockmusik-Liebhaber, Blues-Addict und Riffjunkie.
Twitter | Google+ | LinkedIn | Xing

Kommentare

  1. Christopher Arndt meint

    9. Dezember 2008 um 17:02

    Die oben verlinkte Live-Version von „Nordrach“ ist modern und deshalb unmaßgeblich für die Beurteilung ob Gary Moore (bewusst oder unbewusst) von ihr geklaut hat. Hier ein Link zur Originalversion von 1974 auf Youtube:

    https://www.youtube.com/watch?v=Uk0VEp03fzU

    Wenn man sich diese anhört, wird man, unabhängig von der Frage wie ähnlich das Solo dieser Version zu der von „Still Git The Blues ist, merken, dass Jud’s Gallery auf modernen Live-Version sich sehr an Gary Moore’s Stil angenähert haben. Ein Schelm wer Böses dabei denkt…

    Antworten
  2. Michael Herb meint

    9. Dezember 2008 um 20:49

    Hi Christopher

    Danke auf den Hinweis mit der 1974er Version. Mittlerweile habe ich diese auch gehört. Zum Zeitpunkt als der Artikel verfasst worden ist, war die entweder nicht online oder ich hab sie schlicht nicht gefunden.

    Zum Thema: Absolut meine Meinung. Nachdem das letzte Puzzleteil auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist, gehe ich stark davon aus, dass Jud`s Gallery da eine prima Gelegenheit beim Schopf packen will.

    Antworten
  3. johnix meint

    13. Dezember 2008 um 12:42

    Wer da wohl bei wem klaut?-(
    Ja das mit der Ähnlichkeit ist etwas sehr schwieriges. Wenn man einen Song schreibt; woher soll man wissen das ein Anderer ähnliches schrieb?-( Solche Rcherchen kosten viel Geld und Zeit. Wenn man aber Seinen Song einfach veröffentlicht; kann man hinterher völlig kalt gestellt werden; obwohl man ja nichts kopiert hat.

    Offene Tatsache; das Urheberrecht beachtet dies nicht im Geringsten. Es stellt sich so mit gegen die Urheber und gegen jede Form freier Musik. Deutschland macht hier auch international eine Ausnahme; entgegen aller Globalisation, schreiben die deutschen 70 Jahre an Statt international gültiger 50 Jahre, für ein Musikstück, ins Urheberrecht.

    Schade ist die für die Musik und alle die Musik lieben.

    Antworten
  4. i meint

    11. Januar 2009 um 11:47

    auch schon mal jemand rausgehört das sich das solo eigentlich relativ ähnlich mit dem lied von „lionel richie – Hello“ anhört?? ist der teil wo er singt
    „And I wonder what you do
    Are you somewhere feeling lonely
    Or is someone loving you
    Tell me how to win your heart
    For I haven’t got a clue
    But let me start by saying, I love you“

    Antworten
  5. Michael Herb meint

    11. Januar 2009 um 22:37

    Den Lionel Richie Song kenne ich nicht. Aber das ist doch allgemein das Problem. Wie Johnix beschrieben hat, ist es praktisch nicht möglich eigene Songideen abzuchecken. Nur bei ganzen Songteilen oder identischen Melodien lässt sich sowas überhaupt rechtfertigen.

    Das Still Got The Blues Riff basiert, wie jedes andere auch, auf einem Grundton und entsprechenden Skalen. Und weil jeder Gitarrist mit Skalen arbeitet ist es nur logisch, dass sich Licks und Riffs irgendwann wiederholen.

    Antworten

Trackbacks

  1. musikdieb.de » Es wird Zeit für freie Kultur sagt:
    5. Dezember 2008 um 14:04 Uhr

    […] Bundesarchiv veröffentlicht jetzt Bilder unter Creative Commons, super! Aber dieser Rechtsstreit gibt mir zu denken. Richter müssen darüber entscheiden, ob sich Songs ähnlich genug […]

    Antworten

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Sponsoren

 Jetzt Sponsor werden

Reviews

Metallica - Hardwired to self destruct

Metallica – Hardwired…To Self-Destruct

Ganze acht Jahre liessen Metallica ihre Fans warten. Das neue Album "Hardwired…To Self-Destruct" … [Weiterlesen...]

  • Lita Ford – Time Capsule
  • Inglorious – Inglorious

Stringworks folgen

  • Facebook
  • Pinterest
  • RSS
  • Twitter

Kommentare

  • Inge Schweizer bei Interview: Fernando Von Arb
  • Holger bei Die Pentatonik
  • Bea bei Die Pentatonik
  • Mike bei Die 10 besten E-Gitarristen aller Zeiten – Wer gehört dazu?
  • Mike bei Die 10 besten E-Gitarristen aller Zeiten – Wer gehört dazu?

News

Musiknews
Veröffentlichungen
Video der Woche

Reviews

Alben
DVD/Blu-Ray
Bücher

Specials

Interviews
Portraits
Who`s Playing
Newcomer
Stories

Equipment

News
Tests

Grundlagen

E-Gitarre
Lexikon
Theorie
Tipps & Tricks

Links

  • digijunkies.de
  • E-Gitarren Wörterbuch
  • guitar.ch
  • Jazzdrummerworld.com
  • MusikZeug.de
  • myoon Music
  • Stratoblogster

Stringworks © 2026 · Powered by Genesis Framework